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Das Drechseln und Spanbaumstechen |
Bekannt und beliebt: der Nussknacker. Ein wenig grimmig drein blickend, ist er ein Sinnbild für das Erzgebirge. Damals typisch als König, Soldat oder Förster findet man heute sämtliche Variationen. Wussten Sie, dass es bis zu 130 Arbeitsgängen bedarf, um einen Nussknacker fertig zu stellen? In Neuhausen laden im weltweit einzigen Nussknackermuseum
über 4400 der Lustigen Gesellen aus Nah und Fern zum Bestaunen ein. Beim Drechseln dreht sich das Holz auf einer Drechselbank um seine eigene Achse. Im Ursprung entstanden so einfache, symmetrische Spielfiguren für Kinder. Details wurden mit Pinsel und Farbe ergänzt. Heute entstehen, noch immer in liebevoller Handarbeit, neben Holzspielzeug die bekannten Räucher- und Bergmänner.
Beim Spanbaumstechen werden aus einem gedrechselten Lindenstab aus freier Hand Späne abgehoben. Sie schmücken Spielzeugdosen, Pyramiden und Schwibbögen. Gutes Augenmaß und Fingerspitzengefühl sind gefordert, denn mit einem falschen Schnitt wäre das Bäumchen dahin.
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