| Das Reifendrehen |
Im Osterzgebirge, in der Region Seiffen, können Sie bis heute dieses Handwerk, das aus dem 19. Jahrhundert stammt, erleben. Es entstand, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, denn mit dieser Technik konnte der Spielzeugmacher eine weitaus größere Menge an Tieren und Holzfiguren produzieren. Das Fichtenholz, das zur Bearbeitung nass sein muss wird dabei auf die Drechselbank gespannt, kreisrund abgedreht und auf beiden Seiten mit verschiedenen Vertiefungen, Rillen und Kerben versehen. Von diesen "Reifen" werden 40 bis 60 Tiere abgespalten und später beschnitzt. Gut verpackt werden sie in alle Welt als "Schachtelware" geschickt.
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