Eins vorweg: das Klöppeln wurde nicht im Erzgebirge "erfunden" Der Barbara Uthmann haben wir zu verdanken, dass sich diese Kunst im Erzgebirge etablierte. Sie organisierte den Handel der fertigen Produkte und hatte damit maßgeblichen Anteil an der Verbreitung dieses Handwerkes. Musterbücher aus Italien und den Niederlanden dienten als Vorlage. Beim Klöppeln werden bis 200 Fäden aus Leinengarn durch Kreuzen und Drehen, sogenannte Schläge, kunstvoll miteinander und ineinander verflochten. Gäste erstaunt die enorme Schnelligkeit, mit der erfahrene Klöpplerinnen verblüffen. Sie stellen noch heute Gebrauchspitze für festliche Kleidung, Fenster- und Christbaumschmuck und Wohnaccessoires her.
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